<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Business Intelligence Blog</title>
	<atom:link href="http://csopro.de/biblog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://csopro.de/biblog</link>
	<description>Meine BI-Projekte im Microsoft-Umfeld</description>
	<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 19:51:00 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>begin try in SQL-Batch-Statements</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/06/begin-try-in-sql-batch-statements/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/06/begin-try-in-sql-batch-statements/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 19:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Integration Services]]></category>

		<category><![CDATA[MS SQL Server]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/06/begin-try-in-sql-batch-statements/</guid>
		<description><![CDATA[Es kommt &#246;fter vor, dass man im Batch mehrere SQL-Statements ausf&#252;hren m&#246;chte, sei es in einer Stored Procedure oder im Execute SQL-Task von SSIS.
Meistens hat man folgende Anforderung:
L&#228;uft ein Statement auf einen Fehler, soll ein Rollback der Statements gemacht werden. Au&#223;erdem soll nat&#252;rlich dem aufrufenden System der Fehler gemeldet werden.
L&#228;sst man einen Batch einfach so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt &#246;fter vor, dass man im Batch mehrere SQL-Statements ausf&#252;hren m&#246;chte, sei es in einer Stored Procedure oder im Execute SQL-Task von SSIS.</p>
<p>Meistens hat man folgende Anforderung:</p>
<p>L&#228;uft ein Statement auf einen Fehler, soll ein Rollback der Statements gemacht werden. Au&#223;erdem soll nat&#252;rlich dem aufrufenden System der Fehler gemeldet werden.</p>
<p>L&#228;sst man einen Batch einfach so laufen, wird dieses Ziel nicht erreicht, da im Fehlerfall auch die Statements nach dem Statement, das den Fehler verursacht, ausgef&#252;hrt werden.</p>
<p>Beispiel:</p>
<blockquote>
<p>set nocount on<br />
select 1<br />
select 1/0<br />
select 2</p>
</blockquote>
<p>liefert:</p>
<blockquote>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
1</p>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Msg 8134, Level 16, State 1, Line 3<br />
Divide by zero error encountered.</p>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
2</p>
</blockquote>
<p>In Versionen vor SQL Server 2005 musste man die Error-Variable auslesen, etwa so:</p>
<blockquote>
<p>set nocount on<br />
declare @fehler as int<br />
set @fehler = 0<br />
select 1<br />
set @fehler = @fehler + @@error<br />
select 1/0<br />
set @fehler = @fehler + @@error<br />
select 2<br />
set @fehler = @fehler + @@error<br />
if @fehler&gt;0 begin<br />
 print &#8216;Ein Fehler ist aufgetreten&#8217;<br />
end</p>
</blockquote>
<p>was folgendes Ergebnis liefert:</p>
<blockquote>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
1</p>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Msg 8134, Level 16, State 1, Line 6<br />
Divide by zero error encountered.</p>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
2</p>
<p>Ein Fehler ist aufgetreten</p>
</blockquote>
<p>Das Problem ist, man muss die Zeile &#8220;set @fehler = @fehler + @@error&#8221; nach jedem Statement schreiben, da sie nach jedem (!) Statement zur&#252;ckgesetzt wird.</p>
<p>Leichter geht das in SQL 2005 mit begin try &#8230; end try - angelehnt an Konstrukte aus Programmiersprachen wie C#:</p>
<blockquote>
<p>set nocount on<br />
begin try</p>
<p>select 1<br />
select 1/0<br />
select 2</p>
<p>end try<br />
begin catch<br />
 print &#8216;Ein Fehler aufgetreten&#8217;<br />
end catch</p>
</blockquote>
<p>Am Ergebnis</p>
<blockquote>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
1</p>
<p>
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ein Fehler aufgetreten</p>
</blockquote>
<p>sieht man, dass nach dem fehlerhaften Statement die Bearbeitung beendet wird.</p>
<p>Nun fehlen nur noch 2 Anforderungen:</p>
<p>Dass keine Datenmanipulation statt findet, erreicht man &#252;ber eine Transaktion, die im catch-Block zur&#252;ckgerollt (rollback) wird.</p>
<p>Dass der Aufruf dennoch den Fehler mitbekommt, erreicht man &#252;ber einen raiserror.</p>
<p>Das fertige Skript sieht dann so aus:</p>
<blockquote>
<p>set nocount on</p>
<p>begin tran<br />
begin try</p>
<p>/* hier die eigentlichen SQL-Statements schreiben */<br />
select 1<br />
select 1/0<br />
select 2</p>
<p>end try<br />
begin catch<br />
if @@trancount &gt; 0 begin<br />
        rollback tran<br />
end<br />
declare @fehler_text nvarchar(4000)<br />
set @fehler_text = ERROR_MESSAGE()<br />
declare @fehler_severity int<br />
set @fehler_severity = ERROR_SEVERITY()<br />
declare @fehler_state int<br />
set @fehler_state = ERROR_STATE()<br />
RAISERROR (@fehler_text, &#8212; Message text.<br />
        @fehler_severity, &#8212; Severity.<br />
        @fehler_state &#8212; State.<br />
)</p>
<p>end catch<br />
if @@trancount &gt; 0 begin<br />
        commit tran<br />
end</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/06/begin-try-in-sql-batch-statements/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Measure-Meta-Informationen des Cube auslesen: AMO oder ADOMD</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/06/measure-meta-informationen-des-cube-auslesen-amo-oder-adomd/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/06/measure-meta-informationen-des-cube-auslesen-amo-oder-adomd/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 19:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[C#]]></category>

		<category><![CDATA[MS Analysis Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/06/measure-meta-informationen-des-cube-auslesen-amo-oder-adomd/</guid>
		<description><![CDATA[Um an die Meta-Informationen des Cubes heranzukommen, gibt es mehrere Zugriffsm&#246;glichkeiten, einmal mit AMO (Analysis Services Management Objects) oder ADOMD (das haupts&#228;chlich f&#252;r die Ausf&#252;hrung von MDX-Abfragen verwendet wird).
Beigef&#252;gt habe ich eine C#-Sollution, die &#252;ber ADOMD eine CSV-Datei mit allen Measures erzeugt.
Wenn Zeit ist, werde ich diesen Artikel sp&#228;ter noch erkl&#228;ren. Vorerst nur soviel:
Der Versuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um an die Meta-Informationen des Cubes heranzukommen, gibt es mehrere Zugriffsm&#246;glichkeiten, einmal mit AMO (Analysis Services Management Objects) oder ADOMD (das haupts&#228;chlich f&#252;r die Ausf&#252;hrung von MDX-Abfragen verwendet wird).</p>
<p>Beigef&#252;gt habe ich eine <a href="http://csopro.de/blogdateien/MeasuresDokumentation.zip">C#-Sollution</a>, die &#252;ber ADOMD eine CSV-Datei mit allen Measures erzeugt.</p>
<p>Wenn Zeit ist, werde ich diesen Artikel sp&#228;ter noch erkl&#228;ren. Vorerst nur soviel:</p>
<p>Der Versuch mit ADOMD auf die Daten zuzugreifen, ist gescheitert, weil dort die berechneten Measures, die ich ebenfalls dokumentieren wollte, nicht einzeln abfragbar sind. Ich habe in einem <a href="http://csopro.de/biblog/2009/10/mdx-skripte-eines-cubes-ueber-c-code-anpassen/" target="_blank">Blogeintrag von letztem Oktober </a>bereits beschrieben, wie man mit AMO an die MDX-Skripte herankommt. In diesen Skripten gibt es auch CREATE MEMBER-Skripte, die dann durch den Cube in berechnete Measures umgesetzt werden. Wenn man also AMO verwenden will, m&#252;sste man diese Skripte parsen (hierzu ein interessanter Blog-Eintrag auf <a title="SSAS: Parsing Calculated Measures from MDX Script" href="http://geekswithblogs.net/darrengosbell/archive/2006/08/10/87561.aspx" target="_blank">geekswithblogs.net</a>). Wenn man nur an dem Inhalt interessiert ist und die berechneten Measures nicht &#228;ndern will, kann man aber darauf getrost verzichten und - wie ich auch in der beigef&#252;gten Sollution gemacht habe - stattdessen ADOMD verwenden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/06/measure-meta-informationen-des-cube-auslesen-amo-oder-adomd/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Berechnete Elemente in MDX-Abfragen mit Anwendung in Reporting Services 2005</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/06/berechnete-elemente-in-mdx-abfragen-mit-anwendung-in-reporting-services-2005/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/06/berechnete-elemente-in-mdx-abfragen-mit-anwendung-in-reporting-services-2005/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 18:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Analysis Services]]></category>

		<category><![CDATA[MS Reporting Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/06/berechnete-elemente-in-mdx-abfragen-mit-anwendung-in-reporting-services-2005/</guid>
		<description><![CDATA[Lange habe ich gesucht, um ein sinnvolles Beispiel f&#252;r ein berechnetes Dimensions-Element zu finden (berechnete Measures sind ja st&#228;ndig zu finden).
Ein Beispiel ist eine Matrix in Reporting Services 2005 (in 2008 ist mit der Tablix ja alles (bzw. vieles) besser).
Ich habe &#252;ber das Problem bereits zwei Artikel auf sqlservercentral.com ver&#246;ffentlicht (Reporting Services: Adding extra columns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich gesucht, um ein sinnvolles Beispiel f&#252;r ein berechnetes Dimensions-Element zu finden (berechnete Measures sind ja st&#228;ndig zu finden).</p>
<p>Ein Beispiel ist eine Matrix in Reporting Services 2005 (in 2008 ist mit der Tablix ja alles (bzw. vieles) besser).</p>
<p>Ich habe &#252;ber das Problem bereits zwei Artikel auf sqlservercentral.com ver&#246;ffentlicht (<a href="http://www.sqlservercentral.com/articles/Reporting+Services+%28SSRS%29/63415/">Reporting Services: Adding extra columns / rows to a matrix</a> und <a href="http://www.sqlservercentral.com/articles/Linked+Server/63867/">Reporting Services: Read Data from SSAS and SQL Server in One Dataset</a>). Heute m&#246;chte ich das Problem auf eine andere Weise l&#246;sen.</p>
<p>Nehmen wir an, wir wollen in den Spalten alle Monate sehen und die Summe und einen Planwert und die Differenz zwischen Summe und Planwert. Wenn wir es jetzt schaffen, das ganze in einem MDX-Statement zu laden, so kann auch die Matrix von SQL Server Reporting Services 2005 das anzeigen.</p>
<p>Alle Monate in MDX anzuzeigen, ist einfach. Das Beispiel zeigt je Produkt und Monat den Verkaufswert an (ein konstruiertes, vereinfachtes Beispiel - ich habe sogar auf die Monatsnamen verzichtet und zeige die Monate im Format JJJJMM an):</p>
<blockquote>
<p>select non empty [Datum].[Monat].[Monat].members on columns,<br />
non empty [Produkt].[Produkt].[Produkt].members on rows<br />
from [Verkaeufe]<br />
where ([Measures].[Verkaufswert], [Datum].[Jahr].&amp;[2010])</p>
<p>liefert:</p>
<p><img alt="Monate mal Produkte" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/06/monatexprodukte.jpg" width="183" height="82" /></p>
</blockquote>
<p>Die Spalte Summe geht auch einfach. Dazu m&#252;ssen wir den Alle-Member der Attribut-Hierarchie Monat anzeigen:</p>
<blockquote>
<p>select non empty {[Datum].[Monat].[Monat].members, [Datum].[Monat].[All]} on columns,<br />
non empty [Produkt].[Produkt].[Produkt].members on rows<br />
from [Verkaeufe]<br />
where ([Measures].[Verkaufswert], [Datum].[Jahr].&amp;[2010])</p>
<p>liefert:</p>
<p><img alt="Monate inkl. Alle Mal Produkt" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/06/monateallxprodukte.jpg" width="211" height="80" /></p>
</blockquote>
<p>F&#252;r den Planwert konstruieren wir ein einfache Element der Attribut-Hierarchie Monat, das konstant 10 ist:</p>
<blockquote>
<p>with member [Datum].[Monat].[Plan] as 10<br />
select non empty {[Datum].[Monat].[Monat].members, [Datum].[Monat].[All], [Datum].[Monat].[Plan]} on columns,<br />
non empty [Produkt].[Produkt].[Produkt].members on rows<br />
from [Verkaeufe]<br />
where ([Measures].[Verkaufswert], [Datum].[Jahr].&amp;[2010])</p>
<p>liefert:</p>
<p><img alt="Monate inkl. Alle und Plan mal Produkte" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/06/monatplanxprodukte.jpg" width="269" height="102" /></p>
</blockquote>
<p>(Die unsch&#246;ne unbekannt-Zeile kann man nat&#252;rlich leicht loswerden, aber das ist hier nicht unser Thema)</p>
<p>Das war noch eine leichte &#220;bung. Aber in diesen Berechnungen k&#246;nnen wir auch rechnen, wie in jedem MDX. Somit k&#246;nnen wir einfach die Differenz anzeigen:</p>
<blockquote>
<p>with member [Datum].[Monat].[Plan] as 10<br />
member [Datum].[Monat].[Differenz] as [Datum].[Monat].[All] - [Datum].[Monat].[Plan]<br />
select non empty {[Datum].[Monat].[Monat].members, [Datum].[Monat].[All], [Datum].[Monat].[Plan], [Datum].[Monat].[Differenz]} on columns,<br />
non empty [Produkt].[Produkt].[Produkt].members on rows<br />
from [Verkaeufe]<br />
where ([Measures].[Verkaufswert], [Datum].[Jahr].&amp;[2010])</p>
<p>liefert:</p>
<p><img alt="Monate inkl. Alle, Plan, Differenz Mal Produkte" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/06/monatediffxprodukte.jpg" width="329" height="100" /></p>
</blockquote>
<p>Das finde ich ein sehr sch&#246;nes Beispiel, wie man berechnete Dimensions-Elemente einsetzt.</p>
<p>Um das ganze in Reporting Services zu verwenden, muss man alles nat&#252;rlich auf die Zeilen bringen und nur das Measure in den Spalten haben - aber das ist trivial.</p>
<p>Au&#223;erdem muss man in der Matrix noch die Sortierung l&#246;sen, aber &#252;ber iif-Berechnungen in dem Sortierungsfeld ist das auch leicht zu l&#246;sen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/06/berechnete-elemente-in-mdx-abfragen-mit-anwendung-in-reporting-services-2005/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>SELECTS beim Lookup dynamisch zusammenstellen</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/selects-beim-lookup-dynamisch-zusammenstellen/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/selects-beim-lookup-dynamisch-zusammenstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 17:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Integration Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/selects-beim-lookup-dynamisch-zusammenstellen/</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal reicht es nicht aus, feste SQL-Statements als Quelle oder bei Lookups zu hinterlegen.
Bei einer OLE-DB-Quelle kann man ganz einfach das SQL-Statement in einer Variable ablegen.
Wie man das auch bei Lookups machen kann, zeigt dieser Eintrag.
Zun&#228;chst zur Motivation:
Man k&#246;nnte sich vorstellen, dass innerhalb eines Datenflusstasks immer nur Daten eines Tages in eine Tabelle geschrieben werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal reicht es nicht aus, feste SQL-Statements als Quelle oder bei Lookups zu hinterlegen.</p>
<p>Bei einer OLE-DB-Quelle kann man ganz einfach das SQL-Statement in einer Variable ablegen.</p>
<p>Wie man das auch bei Lookups machen kann, zeigt dieser Eintrag.</p>
<p>Zun&#228;chst zur <u>Motivation</u>:</p>
<p>Man k&#246;nnte sich vorstellen, dass innerhalb eines Datenflusstasks immer nur Daten eines Tages in eine Tabelle geschrieben werden. Der Tag steht dabei in einer Variablen. Nun soll bei jedem Lookup &#252;berpr&#252;ft werden, ob der Primary Key der Daten an diesem Tag schon in einer Tabelle steht. Da der Lookup alle Daten cacht, macht es Sinn nur die Daten des Datums aus der Variablen zu lesen.</p>
<p>In unserem Beispiel hei&#223;t die Variable &#8220;Tag_deutsch&#8221; und speichert das Datum als String mit deutschem Datumsformat.</p>
<p>Das Lookup-SQL m&#252;sste also so aussehen:</p>
<blockquote>
<p>select * from ZahlenProTag<br />
Where Tag = CONVERT(date, &#39;7.5.2010&#39;, 104)</p>
</blockquote>
<p>oder allgemein</p>
<blockquote>
<p>select * from ZahlenProTag<br />
Where Tag = CONVERT(date, &#39;&lt;Inhalt der Variablen Tag_deutsch&gt;&#39;, 104)</p>
</blockquote>
<p>Deswegen legen wir eine berechnete (EvaluateAsExpression:=true) Variable &#8220;Lookup-SQL&#8221; an, mit der Expression:</p>
<blockquote>
<p>&quot;select * from ZahlenProTag<br />
Where Tag = CONVERT(date, &#39;&quot; + @[User::Tag_deutsch] + &quot;&#39;, 104)&quot;</p>
</blockquote>
<p>Jetzt bauen wir erst mal unseren Data Flow Task, noch mit dem kompletten Lookup auf ZahlenProTag:</p>
<p><img alt="BeispielDataFlow" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/beispieldataflow.jpg" width="369" height="319" /></p>
<p>Zu den einzelnen Komponenten:</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>alle Zahlen von 1 bis 10 habe ich bereits in meinem letzten Blogeintrag verwendet (s. <a href="http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/">http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/</a>). Es liefert alle Zahlen von 1 bis 10</div>
</li>
<li>
<div>Eine abgeleitete Spalte mit dem Namen Datum wird hinzugef&#252;gt, mit folgender Formel:<br />
(DT_DBDATE)@[User::Tag_deutsch]<br />
ACHTUNG. Dabei muss als LocaleID deutsch eingestellt sein, da der String ja in deutschem Datumsformat steht</div>
</li>
<li>
<div>Der Lookup sieht auf dem ersten Tab so aus:<br />
<img alt="LookupAllgemein" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/lookupallgemein.jpg" width="450" height="431" /><br />
und so auf dem zweiten:<br />
<img alt="LookupVerbindung" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/lookupverbindung.jpg" width="308" height="286" /><br />
und so auf dem dritten:<br />
<img alt="LookupSpalten" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/lookupspalten.jpg" width="404" height="378" /><br />
Man beachte, dass zum Lookup nur die Zahl und nicht das Datum verwendet wird.<br />
Letzteres k&#246;nnte man nat&#252;rlich machen. Dann w&#252;rde aber die gesamte Tabelle in den Cache geladen werden, obwohl wir wissen, dass nur ein kleiner Bruchteil ben&#246;tigt wird.</div>
</li>
<li>
<div>Das OLE-DB-Ziel ist wieder naheliegend:<br />
Tab 1:<br />
<img alt="ZielVerbindung" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/zielverbindung.jpg" width="359" height="339" /><br />
Tab 2:<br />
<img alt="ZielZuordnungen" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/zielzuordnungen.jpg" width="404" height="408" /></div>
</li>
</ul>
<p>Soweit so gut.</p>
<p>Nun wollen wir das Lookup-SQL auf die oben angelegte Variable umstellen. Dazu gehen wir in die Ablaufsteuerung / Workflow und selektieren den Datenfluss-Task, so dass wir im Eigenschaftsfenster dessen Eigenschaften sehen.</p>
<p>Dort f&#228;llt auf, dass es unter Sonstiges eine Eigenschaft mit dem Titel [Zahl an diesem Tag schon da?].[SqlCommand] gibt:</p>
<p><img alt="SqlCommand" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/sqlcommand.jpg" width="443" height="210" /></p>
<p>[Zahl an diesem Tag schon da?] ist ja der Name der Lookup-Komponente.</p>
<p>SqlCommand gibt das SQL an, das zum Bef&#252;llen des Caches verwendet wird (wir hatten ja den Standard Vollcache belassen)</p>
<p>SqlCommandParam w&#252;rde man nur bei den anderen Cache-Typen ben&#246;tigen.</p>
<p>Nun k&#246;nnen wir &#252;ber Expressions des Data Flow Tasks diese Eigenschaft &#252;berschreiben:</p>
<p><img alt="Expressions&#220;berschreiben" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/expressionsueberschreiben.jpg" width="438" height="498" /></p>
<p>So jetzt geht&#8217;s!</p>
<p>Im Status bzw. Protokoll kann man kontrollieren, wieviele Zeilen der Lookup gecacht hat:</p>
<blockquote>
<p>[Zahl an diesem Tag schon da? [13]] Informationen: &#8216;Komponente &#8216;Zahl an diesem Tag schon da?&#8217; (13)&#8217; hat insgesamt 0 Zeilen zwischengespeichert.</p>
</blockquote>
<p>Diese Zeile kommt, wenn man die Variable auf ein neues Datum stellt.</p>
<p>Wenn die Variable auf einem bereits verwendeten Datum steht, kommt:</p>
<blockquote>
<p>[Zahl an diesem Tag schon da? [13]] Informationen: &#8216;Komponente &#8216;Zahl an diesem Tag schon da?&#8217; (13)&#8217; hat insgesamt 10 Zeilen zwischengespeichert.</p>
</blockquote>
<p>Also ist alles OK!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/selects-beim-lookup-dynamisch-zusammenstellen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Anf&#252;hrungszeichen im Blog - zum internen Gebrauch</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/anfuehrungszeichen-im-blog-zum-internen-gebrauch/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/anfuehrungszeichen-im-blog-zum-internen-gebrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/anfuehrungszeichen-im-blog-zum-internen-gebrauch/</guid>
		<description><![CDATA[Damit aus Code im Blog die Anf&#252;hrungszeichen korrekt kopiert werden k&#246;nnen, folgendes verwenden:
&#38;#39; f&#252;r &#39;
&#38;quot; f&#252;r &#34;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit aus Code im Blog die Anf&#252;hrungszeichen korrekt kopiert werden k&#246;nnen, folgendes verwenden:</p>
<p>&amp;#39; f&#252;r &#39;</p>
<p>&amp;quot; f&#252;r &quot;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/anfuehrungszeichen-im-blog-zum-internen-gebrauch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>tempor&#228;re Tabellen in SSIS verwenden</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 15:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Integration Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r manche Aufgaben erscheint es sinnvoll, Daten zun&#228;chst in tempor&#228;re Tabellen zu &#252;bertragen, um sie dann zum Beispiel per Insert oder Update in die Zieltabelle zu &#252;berf&#252;hren (damit kann man ein &#8220;Bulk Update&#8221; durchf&#252;hren).
Dazu kann man nat&#252;rlich im SQL-Server beliebige Tabellen anlegen, die dann nur &#8220;logisch&#8221; tempor&#228;r sind, da sie ja st&#228;ndig in der Datenbank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r manche Aufgaben erscheint es sinnvoll, Daten zun&#228;chst in tempor&#228;re Tabellen zu &#252;bertragen, um sie dann zum Beispiel per Insert oder Update in die Zieltabelle zu &#252;berf&#252;hren (damit kann man ein &#8220;Bulk Update&#8221; durchf&#252;hren).</p>
<p>Dazu kann man nat&#252;rlich im SQL-Server beliebige Tabellen anlegen, die dann nur &#8220;logisch&#8221; tempor&#228;r sind, da sie ja st&#228;ndig in der Datenbank sind.</p>
<p>Der SQL Server bietet aber auch tempor&#228;re Tabellen an, die sessionweit (# - sobald die Connection geschlossen wird, verschwindet die Tabelle) oder global (## - sobald die letzte Connection geschlossen wird, die diese Tabelle verwendet, verschwindet sie) gelten.</p>
<p>Diese in SSIS zu verwenden, mag z.B. Sinn machen, wenn man keine Tabellen-Erstellungs-Rechte auf dem Zielserver hat.</p>
<p>Sie zu verwenden, ist nicht ganz einfach:</p>
<p>Nehmen wir an, wir wollen eine tempor&#228;re Tabelle mit einer einzigen numerischen Spalte anlegen, so geht das so:</p>
<blockquote>
<p>
CREATE TABLE [dbo].[#ZielTabelle]<br />
(<br />
[zahl] [int] NOT NULL<br />
)</p>
<p><u>Randbemerkung:<br /></u>Man kann auch Primary Keys vergeben, z.B. mit folgendem Statement:</p>
<blockquote>
<p>CREATE TABLE [dbo].[#ZielTabelle]<br />
(<br />
[zahl] [int] NOT NULL,<br />
CONSTRAINT ZielTabelle_PK PRIMARY KEY CLUSTERED<br />
(<br />
[zahl] ASC<br />
)<br />
)</p>
</blockquote>
<p>Das w&#228;re aber nicht so gut, da dann ein Vorteil verloren geht: Eine solche tempor&#228;re Tabelle (#) kann mehrfach existieren (je Connection einmal). Verwendet man aber einen festen Primary-Key-Namen, so geht das nicht mehr. Man k&#246;nnte in den Namen des Primary Key eine GUID einbauen und h&#228;tte wieder Eindeutigkeit.</p>
</blockquote>
<p>Dieses Create-Table-Statement baut man in eine Execute-SQL-Task und kann dann folgenden Workflow abbilden:</p>
<p><img alt="Workflow" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/workflow.jpg" width="179" height="458" /></p>
<p>Den DROP TABLE braucht man nicht unbedingt, da nach Schlie&#223;en der Connection die Tabelle eh verschwindet. Aber aus Gr&#252;nden der Hygiene empfehle ich es.</p>
<p>Unser Datenflusstask soll im Beispiel einfach alle Zahlen von 1 bis 10 in die tempor&#228;re Tabelle schreiben:</p>
<p><img alt="DataFlow" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/dataflow.jpg" width="262" height="149" /></p>
<p>Die Skript-Komponente hat folgenden Code:</p>
<blockquote>
<p>public override void CreateNewOutputRows()<br />
{<br />
for (int i = 1; i &lt;= 10; i++)<br />
{<br />
AusgabeBuffer.AddRow();<br />
AusgabeBuffer.Zahl = i;<br />
}<br />
}</p>
</blockquote>
<p>Nun haben wir aber ein Problem: Die temp-Tabelle taucht nicht in der Liste der Tabellen auf. Deswegen empfiehlt es sich, auf dem Entwicklungsrechner eine Tabelle mit der selben Struktur anzulegen, und diese dann auszuw&#228;hlen (hier &#8220;ZielTab_gibtsNetProduktiv&#8221;):</p>
<p><img alt="Ziel" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/ziel.jpg" width="447" height="500" /></p>
<p>Nun kann man auf dem n&#228;chsten Reiter die Zuordnungen - wie gewohnt - einstellen (was in diesem Beispiel sehr einfach ist <img src='http://csopro.de/biblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ):</p>
<p><img alt="Zuordnungen" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/zuordnungen.jpg" width="319" height="232" /></p>
<p>Noch haben wir aber nichts gewonnen, da die tempor&#228;re Tabelle nicht verwendet wird.</p>
<p>Es m&#252;ssen deshalb noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden:</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>Unter Eigenschaften des OLEDB-Ziels muss man in OpenRowset die tempor&#228;re Tabelle eintragen:<br />
<u>Vorher:<br /></u><img alt="nachher" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/vorher.jpg" width="423" height="216" /><br />
<u>Nachher:</u><br />
<img alt="nachher" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/nachher.jpg" width="424" height="249" /></div>
</li>
<li>
<div>Die weitere Eigenschaft &#8220;ValidateExternalMetaData&#8221; des OLEDB-Ziels muss auf &#8220;false&#8221; gestellt, da zum Zeitpunkt der Entwicklung bzw. des Starten des Pakets die tempor&#228;re Tabelle noch nicht existiert.</div>
</li>
</ul>
<p>Jetzt funktioniert das Paket immernoch nicht. Es tritt folgender Fehler auf:</p>
<blockquote>
<p>[Speichern in temp Tabelle [16]] Fehler: Fehler beim &#214;ffnen eines FastLoad-Rowsets f&#252;r &#8216;#ZielTabelle&#8217;. &#220;berpr&#252;fen Sie, ob das Objekt in der Datenbank vorhanden ist.</p>
</blockquote>
<p>Offensichtlich kennt der DataFlow Task die Tabelle nicht. Dies liegt daran, dass der CREATE TABLE-Befehl und der Datenfluss-Task nicht in der selben Connection ausgef&#252;hrt werden. Deswegen m&#252;ssen wir noch die Eigenschaft der Connection &#8220;RetainSameConnection&#8221; auf true setzen:</p>
<p><img alt="RetainSameConnection" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/retainsameconnection.jpg" width="260" height="178" /></p>
<p>Jetzt funktioniert es.</p>
<p><u>Eine Anmerkung:<br /></u>Man kann die Zuordnungen des OLEDB-Ziels nicht mehr mit dem normalen Editor bearbeiten, da zum Design-Zeitpunkt die tempor&#228;re Tabelle nicht existiert. Man kann das durch das oben gezeigte Umstellen auf eine nur auf dem Entwicklungsserver existierende Tabelle umgehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/temporaere-tabellen-in-ssis-verwenden/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>XML sch&#246;n formatieren</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/xml-schoen-formatieren/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/xml-schoen-formatieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 16:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[C#]]></category>

		<category><![CDATA[MS Integration Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/xml-schoen-formatieren/</guid>
		<description><![CDATA[Im Visual Studio kann man ein XML-File &#246;ffnen und mit Strg + K + D sch&#246;n formatieren.
Besonders hilfreich ist das z.B. bei - durch SSIS generierten - dtsConfig-Dateien.
Mit derselben Tastenkombination kann man auch C#-Code oder &#228;hnliches neu formatieren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Visual Studio kann man ein XML-File &#246;ffnen und mit Strg + K + D sch&#246;n formatieren.</p>
<p>Besonders hilfreich ist das z.B. bei - durch SSIS generierten - dtsConfig-Dateien.</p>
<p>Mit derselben Tastenkombination kann man auch C#-Code oder &#228;hnliches neu formatieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/xml-schoen-formatieren/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Snowflake-Schema-Dimensionen mit NULL-Values konfigurieren</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/snowflake-schema-dimensionen-mit-null-values-konfigurieren/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/snowflake-schema-dimensionen-mit-null-values-konfigurieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 15:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Analysis Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/dimensionen-im-snowflake-schema-bei-null-values-konfigurieren/</guid>
		<description><![CDATA[Eine M&#246;glichkeit, eine Dimension relational abzubilden, ist ein Snowflake-Schema. In diesem Schema werden Hierarchien so abgebildet, dass jede Hierarchiestufe eine eigene Tabelle besitzt, die durch Foreign Keys verbunden sind.
Probleme k&#246;nnen auftreten, wenn nicht bei allen Dimensionselementen alle Ebenen vorhanden sind und deshalb manche Elemente in der Datenbank NULL sind. Diese k&#246;nnen &#252;ber das Setzen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine M&#246;glichkeit, eine Dimension relational abzubilden, ist ein Snowflake-Schema. In diesem Schema werden Hierarchien so abgebildet, dass jede Hierarchiestufe eine eigene Tabelle besitzt, die durch Foreign Keys verbunden sind.</p>
<p>Probleme k&#246;nnen auftreten, wenn nicht bei allen Dimensionselementen alle Ebenen vorhanden sind und deshalb manche Elemente in der Datenbank NULL sind. Diese k&#246;nnen &#252;ber das Setzen der Eigenschaft &#8220;NULL Processing&#8221; gel&#246;st werden. Fangen wir aber vorne an.</p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r eine Dimension im Snowflake-Schema seien die Hierarchien Produkt &gt; Warengruppe &gt; Strategisches Gesch&#228;ftsfeld (SGF) und Produkt &gt; Produktionskennzeichen (hier ein Screenshot des Data Source View):</p>
<p><img alt="Data Source View Produkt Dimension" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/dsv.jpg" width="416" height="243" /></p>
<p>Daraus l&#228;sst sich einfach eine Dimension bauen:</p>
<p><a href="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/dimprodukt.jpg"><img alt="Dimension Produkt mit Hierarchien" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/dimprodukt-small.jpg" width="450" height="178" /></a><br />
(Zum Vergr&#246;&#223;ern Bild anklicken)</p>
<p>Die einzelnen Attribute sind so definiert: Die Key-Column ist jeweils die ID-Spalte (also zum Beispiel id aus der Tabelle dim_SGF), die Name-Column jeweils die zugeh&#246;rige Bezeichnung (z.B. die Tabelle SGFBezeichnung der Tabelle dim_SGF).</p>
<p>In meinem Beispiel kann die Produktionskennzeichen_ID der dim_Produkt NULL sein.</p>
<p>Das h&#228;tte jetzt zur Folge, dass - Stand jetzt - die Dimension nicht aufbereitet werden kann:</p>
<p><a href="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/fehlerbeimverarbeiten.jpg" target="_blank"><img alt="Fehler beim aufbereiten der Dimension" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/fehlerbeimverarbeiten-small.jpg" width="450" height="290" /></a><br />
(Zum Vergr&#246;&#223;ern Bild anklicken)</p>
<p>Die Fehlermeldung im Detail:</p>
<blockquote>
<p>Fehler im OLAP-Speichermodul: Der Attributschl&#252;ssel wurde bei der Verarbeitung nicht gefunden: Tabelle: dbo_dim_Produktionskennzeichen, Spalte: id, Wert: 0. Das Attribut ist &#8216;Produktionskennzeichen&#8217;. Fehler im OLAP-Speichermodul: Fehler beim Verarbeiten des Produkt-Attributs der Produkt-Dimension aus der SimpleCube-Datenbank.</p>
</blockquote>
<p>Offensichtlich hat der SSAS den NULL-Wert als 0 interpretiert, was er nat&#252;rlich nicht finden kann.</p>
<p>Die L&#246;sung ist:</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>Definieren des Unknown-Members der Dimension als sichtbar mit der Bezeichnung &#8220;unbekannt&#8221; (oder wie auch immer)</div>
</li>
<li>
<div>Definieren der Nullprocessing-Eigenschaft der Key Column von Produktionskennzeichen auf &#8220;ConvertToUnknown&#8221;:<br />
<img alt="Null Processing bei der Key Coulmn eines Attributs" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/nullprocessing.jpg" width="373" height="408" /></div>
</li>
</ul>
<p>Dann funktioniert die Aufbereitung und die Dimensionen sehen in meinem Beispiel so aus (die Zahlen sind irgendwelche Artikelnummern <img src='http://csopro.de/biblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ):</p>
<p>Hierarchie SGF:<br />
<img alt="Hierarchie SGF" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/hiersgf.jpg" width="205" height="278" /></p>
<p>Hierarchie Produktionskennzeichen:<br />
<img alt="Hierarchie Produktionskennzeichen" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/hierprodkennz.jpg" width="245" height="221" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/snowflake-schema-dimensionen-mit-null-values-konfigurieren/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>SSRS: Darstellung von multi-valued Parametern im Report</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/04/ssrs-darstellung-von-multi-valued-parametern-im-report/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/04/ssrs-darstellung-von-multi-valued-parametern-im-report/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 11:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MS Reporting Services]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/04/ssrs-darstellung-von-multi-valued-parametern-im-report/</guid>
		<description><![CDATA[In Berichten ist es eine gute Angewohnheit, die durch den Benutzer ausgew&#228;hlten Parameter im Bericht anzuzeigen.
Bei Parametern, die dem Benutzer nur einen Wert einzugeben, ist das einfach, da dieser Ausdruck im Ausdruck-Editor einfach zusammengeklickt werden kann, zu z.B.

=&#8221;Eingegebene Zahl: &#8221; &#38; Parameters!EinfacherParam.Value


(Zum Vergr&#246;&#223;ern aufs Bild klicken)
Wenn es sich aber um einen Multi-Value Parameter (wie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Berichten ist es eine gute Angewohnheit, die durch den Benutzer ausgew&#228;hlten Parameter im Bericht anzuzeigen.</p>
<p>Bei Parametern, die dem Benutzer nur einen Wert einzugeben, ist das einfach, da dieser Ausdruck im Ausdruck-Editor einfach zusammengeklickt werden kann, zu z.B.</p>
<blockquote>
<p>=&#8221;Eingegebene Zahl: &#8221; &amp; Parameters!EinfacherParam.Value</p>
</blockquote>
<p><a href="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/paramsmiteinemwert.jpg"><img alt="Parameter mit einem Wert" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/paramsmiteinemwert-small.jpg" width="450" height="408" /></a></p>
<p>(Zum Vergr&#246;&#223;ern aufs Bild klicken)</p>
<p>Wenn es sich aber um einen Multi-Value Parameter (wie in meinem Beispiel der Parameter &#8220;Wochentag&#8221;) handelt, dann erzeugt der Ausdruck-Editor &#8230; Parameters!Wochentag.Value(0), was den Value (das ist der Schl&#252;ssel) ersten ausgew&#228;hlten Wochentag ausgibt.</p>
<p>Da mir aber etwas wie &#8220;Sie haben folgende Wochentage ausgew&#228;htl: Montag, Dienstag, &#8230;&#8221; vorschwebt, m&#252;ssen wir zun&#228;chst den Label anzeigen lassen und nicht den Schl&#252;ssel. Das geht &#252;ber Parameters!Wochentag.<strong>Label</strong>(0).</p>
<p>Nun wollen wir aber alle ausgew&#228;hlten Parameterwerte sehen und nicht nur den ersten. Da es sich bei Parameters!Wochentag.Label offensichtlich um ein Array handelt (Array startet mit Position 0), kann man &#252;ber die Join-Funktion die einzelnen Werte konkatenieren.</p>
<p>Dazu kann man folgenden Code im Ausdruck-Fenster eingeben:</p>
<blockquote>
<p>=&#8221;Alle (via Ausdruck): &#8221; &amp;<br />
Join(Parameters!Wochentag.Label, &#8220;, &#8220;)</p>
</blockquote>
<p><img alt="Alle Params via Ausdruck" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/alleparamsviaausdruck.jpg" width="403" height="132" /></p>
<p>Damit endet die M&#246;glichkeit im Ausdruck-Fenster.</p>
<p>Will man weitere Funktionalit&#228;t einbauen, wie z.B. die Liste 1-Montag, 2-Dienstag, &#8230;, so kann man das dadurch erreichen, dass man im Code-Fenster auf die Parameter und ihre Werte zugreifen kann:</p>
<p><a href="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/code.jpg"><img alt="Code eingeben" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/code-small.jpg" width="450" height="254" /></a></p>
<p>(Zum Verg&#246;&#223;ern Bild anklicken)</p>
<p>Das Code-Fenster erreicht man &#252;ber Bericht &gt; Berichsteigenschaften &gt; Code.</p>
<p>Dort habe ich folgenden Code eingef&#252;gt:</p>
<blockquote>
<p>function ParameterwerteVerkettet(ParamName as string)<br />
dim i as integer<br />
dim erg as string</p>
<p>for i = 1 to Report.Parameters(ParamName).Count<br />
erg = erg &amp; Report.Parameters(ParamName).Value(i-1) &amp; &#8220;: &#8220;<br />
erg = erg &amp; Report.Parameters(ParamName).Label(i-1)<br />
if i&lt;&gt; Report.Parameters(ParamName).Count Then erg = erg &amp; &#8220;; &#8220;<br />
next i</p>
<p>ParameterwerteVerkettet=erg<br />
end function</p>
</blockquote>
<p>Wie man sieht, kann man einfach in dem VB-Code auf die Parameter-Arrays Value und Label zugreifen.</p>
<p>Diese Funktion ruft man dann im Ausdruck wie folgt auf:</p>
<p><img alt="Ausdruck via Code" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/ausdruckviacode-1.jpg" width="449" height="125" /></p>
<p>Mein fertiger Bericht sieht dann wie folgt aus:</p>
<p><img alt="fertiger Report" src="http://csopro.de/biblog/wp-content/uploads/2010/04/fertigerreport.jpg" width="447" height="324" /></p>
<p>Das RDL kann man hier runterladen: <a title="Link zur Report-Datei" href="http://www.csopro.de/blogdateien/ParamsAnzeigen.rdl" target="_blank">www.csopro.de/blogdateien/ParamsAnzeigen.rdl</a></p>
<p>Noch einige weiterf&#252;hrende Hinweise:</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>Leider kann man auf die Datasets eines Reports nicht im Code zugreifen (zumindest ist mir keine L&#246;sung bekannt). Manche Aufgaben, bei denen man das br&#228;uchte, kann man aber evtl. mit Parametern und Code - &#228;hnlich zu dem hier dargestellten - l&#246;sen, s. dazu den netten Blog-Eintrag Brian Welcker&#8217;s Weblog: <a href="http://blogs.msdn.com/bwelcker/archive/2007/07/11/laser-guided-missiles-report-localization-through-parameters.aspx" target="_blank">Report localization through Parameters</a></div>
</li>
<li>
<div>Die Labels der Parameter stehen auch zur Verf&#252;gung, wenn man nicht &#252;ber die Oberfl&#228;che die Parameter eingibt, sondern beispielsweise &#252;ber das ReportViewer Control oder einen Deep Link (unter Angabe der Parameter-Keys) den Bericht rendert. Ein Beispiel ist der Link <a href="http://localhost/ReportServer/Pages/ReportViewer.aspx?/Blog/ParamsAnzeigen&amp;rs:Command=Render&amp;rs:Format=HTML4.0&amp;rc:Parameters=collapsed&amp;Wochentag=1&amp;Wochentag=3&amp;EinfacherParam=9" target="_blank">http://localhost/ReportServer/Pages/ReportViewer.aspx?/Blog/ParamsAnzeigen&amp;rs:Command=Render&amp;rs:Format=HTML4.0&amp;rc:Parameters=collapsed&amp;Wochentag=1&amp;Wochentag=3&amp;EinfacherParam=9</a><br />
N&#228;heres zum URL Access f&#252;r SSRS siehe <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms153586%28v=SQL.100%29.aspx" target="_blank">http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms153586%28v=SQL.100%29.aspx</a></div>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/04/ssrs-darstellung-von-multi-valued-parametern-im-report/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Nachinstallieren von Visual Studio 2008 Komponenten schl&#228;gt fehl</title>
		<link>http://csopro.de/biblog/2010/03/nachinstallieren-von-visual-studio-2008-komponenten-schlaegt-fehl/</link>
		<comments>http://csopro.de/biblog/2010/03/nachinstallieren-von-visual-studio-2008-komponenten-schlaegt-fehl/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://csopro.de/biblog/2010/03/nachinstallieren-von-visual-studio-2008-komponenten-schlaegt-fehl/</guid>
		<description><![CDATA[Bei einem Kunden mussten DLLs in VB.NET und nicht C# erstellt werden, weswegen ich bei meiner Visual Studio Installation VB.NET hinzuf&#252;gen wollte.
Leider scheiterte das, sowohl &#252;ber Systemsteuerung &#62; Software &#62;  Visual Studio 2008 &#62; &#196;ndern als auch beim Starten von der Visual Studio DVD.
Jeweils scheiterte bereits das Hochfahren der Setup-Komponente.
Am Anfang werden ja etliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Kunden mussten DLLs in VB.NET und nicht C# erstellt werden, weswegen ich bei meiner Visual Studio Installation VB.NET hinzuf&#252;gen wollte.</p>
<p>Leider scheiterte das, sowohl &#252;ber Systemsteuerung &gt; Software &gt;  Visual Studio 2008 &gt; &#196;ndern als auch beim Starten von der Visual Studio DVD.</p>
<p>Jeweils scheiterte bereits das Hochfahren der Setup-Komponente.</p>
<p>Am Anfang werden ja etliche Sachen in der Setup-Komponente geladen und getestet und mitten dabei brach das Setup ab, so dass ich nicht einmal zur Auswahl der Komponenten gelangte.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise fand ich den Link <a href="http://blogs.msdn.com/heaths/archive/2008/10/06/adding-features-to-visual-studio-2008-may-fail-to-load-setup-components.aspx" target="_blank">http://blogs.msdn.com/heaths/archive/2008/10/06/adding-features-to-visual-studio-2008-may-fail-to-load-setup-components.aspx</a>, der genau dieses Problem beschreibt.</p>
<p>Man kann entweder alle Patches von Visual Studio 2008 entfernen oder am besten Visual Studio 2008 Service Pack 1 installieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://csopro.de/biblog/2010/03/nachinstallieren-von-visual-studio-2008-komponenten-schlaegt-fehl/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
